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Sonntag, 27. Januar 2013

JAW - Optimist

Sie sagte es sei okay.
Und plötzlich war es das auch. Alles.
Schneiden, traurig sein, dumm sein, anders sein zu wollen.
Ich darf das. Das darf jeder.
Man muss in allem nur ein Maß finden.
Sein eigenes. Das richtige eben.
Man muss das finden, was einen glücklich macht und die Leute erkennen die es nicht tun und immer nur nehmen anstatt zu geben.
Es gibt Leute, die wollen sich nicht helfen lassen. Es ist ihnen egal, dass Sie einem das Herz brechen, mit dem was Sie sagen oder tun.
Man darf deren Probleme nur nicht zu seinen eigenen machen. Wenn Sie nicht wollen, kann man ganz einfach nichts machen. Damit muss man leben.
Man darf ganz einfach nicht immer an sich und seine Gefühle denken, sondern an andere und deren Gefühle.
Das ist schwer und dauert, aber es geht.
Versucht es doch bitte und tut nichts, was ihr nicht wirklich wollt.
Denk mal drüber nach, bitte.

Montag, 21. Januar 2013

Unbetitelt

Ich stehe auf, meine Knie zittern und ich sehe ungewohnt schmal aus. Bin noch bleicher als sonst.
Jonathan und Julius stehen da und sehen mich verwundert an. Verwirrt blicke ich zwischen beiden hin und her.
Meine Arme brennen höllisch. Ich ziehe den weißen Pullover hoch, es ist ein Verband. Darunter tausende kleine einstiche und eine lange wunde über beide arme.
Julius schreit, warum, warum.
Ja, warum ?
Ich frage welchen Tag wir haben, wie spät es ist.
Sie wollen nicht antworten und wir gehen eine Treppe hoch. Immer wieder die frage, nach Datum und Uhrzeit von mir.
Sie sind gut drauf, wie sonst wenn wir etwas unternehmen.
Bin so verwirrt.
Plötzlich bin ich draußen, sehe meinen cousin und die restliche Familie mit Blumen.
Ich renne weg, will Sie nicht sehen.
Mein cousin holt mich ein. Schön dich zu sehen, sagt er sarkastisch.

Ich wache auf, sehe meine Arme an.
Nichts.
Immer wieder derselbe Traum.

Freitag, 18. Januar 2013

Läuft doch. Weit weg.

Er sieht mich verzweifelt an, und doch guckt er weit an mir vorbei.
'warum?' fragt er, und doch weiß er, dass die Frage keinen Sinn macht.
Das bin nicht ich, das war ich nie, vielleicht bin ich das irgendwann mal, Zukunft so ungewiss und doch sehr nah.
Er hat alles gesehen, das ist zu viel auf einmal, so schnell versteht er das nicht.
Ich gehe ihm aus dem Weg, dem Rest auch.
Nicht wirklich, bloß meine und deren Gedanken gehören nicht zusammen.
'Er hat sich richtig weggechossen, genauso wie gestern!' Sie lachen.
Es macht mir Angst. Er macht mir Angst, weil ich ihm Angst mache.
Kein Ende, jetzt noch nicht, dabei wäre ein Ende das beste, was gerade passieren könnte.

Es tut mir so leid.

Zu naiv, nie wieder Vertrauen.

Samstag, 5. Januar 2013

Scheiße

Verloren. Alles. Dich. Alles.
Und nicht diese eine wahre Liebe von denen die ganzen 11 Jährigen meinen sie nie mehr wieder zu finden.
Ich hab dich einfach verloren an jemand besseren. Ich hasse dich, ich liebe dich, du fehlst mir jeden Tag mehr.
Beste Freunde für immer, bis ins nichts.
Hast du doch immer gesagt.
Es tut mir so leid, ich hab dich doch so geliebt.
Ich dich auch. Das Ding ist nur, dass ich dich einfach immer noch liebe. Dass ich wegen dir niemanden mehr finde, dem ich so sehr vertrauen könnte wie dir. Du bist mir so viel wert.
Wenn du mich verlässt bring ich mich um.
Gelogen. Natürlich gelogen, blöde Lüge. So wie alles.
Du hast mich nie geliebt, oder ?
Endlose Texte, deine Nachrichten.
Völlig ohne Bedeutung.
Warum denn ?
Konntest du mir nicht sagen, dass du mich nicht mehr liebst, bevor ich mich so sehr an deine schönen Lügen geklammert hab ?
Ich vermisse dich. Bitte tu dir nichts, ich mach mir solche Sorgen.

Mittwoch, 2. Januar 2013

PRINZ PI

Neues Jahr, so viel zu tun. 
So viel Geld, dass ich niemals ausgeben kann, weil ich es niemals besitzen werde.
So viele eklige Kleider, aus denen ich mir ein einziges aussuchen soll, weil ich demnächst Konfirmation habe.
Musik, die berührt, dennoch nie richtig glücklich macht.
So viel abzunehmen, damit mir auch eins von den Tausenden Kleidern passt.
Warten, dass das nächste Jahr anfängt & das jetzige endlich aufhört.
Was sind deine Vorsätze ?
Ich habe keine Vorsätze. Wofür, wenn ich sie eh nicht einhalte ? 
Was soll dieses ewige, gleiche Gejammere, dass sie das nicht geschafft & er das nicht hingekriegt hat.
So viele wichtige Neuigkeiten, die im Endeffekt eher unwichtig sind.
So viele Tode zu sterben.

Seit genau einem Jahr am Schneiden.

Einziger Gedanke. 
So viele Narben, endlose Texte mit der besten Freundin, die hinterher so schrecklich bedeutungslos waren. 
Hallo 2013. Ich hab kein Vertrauen mehr, dafür aber ganz viel miese Laune mitgebracht. Eventuell lässt sich ja damit arbeiten.
Ich wünsche frohes Gelingen.