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Montag, 31. Dezember 2012

Casper - Bevor das Licht erlischt

Mehr, weniger.
Laufe.
Schneller, langsamer.
Immer weiter.
Falle.
Tief.
Tiefer.
In die Haut.
In die Gedanken.
So tief.
So weit weg von allem, so nah dran am Glück, so weit weg.
Will nicht, lass mich, nur nicht weiter fallen.
Mach ich, später, gleich, jetzt.
Oder nie.
Oder morgen.
Übermorgen.
Nein.
Doch.
Vielleicht. 
Lass mich in Ruhe.
Bitte.
Aber bleib da.
Bitte.


Montag, 24. Dezember 2012

Gerard - Standby

Sie sitzen da und lachen.
Wir nicht. Wir hängen uns in den Armen und weinen. Trinken, ziehen und weinen. Sie versteht mich, ich verstehe sie. Wir sind ein wir und trinken, ziehen und weinen.
Dann wanken wir aufs Klo. Sie zeigt mir ihre, ich ihr meine Narben.
Du Behinderte. Lallt sie.
Das sieht bei dir viel beschissener aus.
Ich lache sie aus & trinke, ziehe und weine.

Freitag, 21. Dezember 2012

Tua - Totentanz

Atme ein und traue mich nicht mehr auszuatmen. Schwarz-Weiße Funken fliegen vor mir durch die Luft. Finde mich auf dem Boden wieder, er öffnet sich für mich und schließt sich über mir. Krame in meiner Schublade nach der Klinge, finde sie nicht und kratze mir die Haut auf.
Die Glut schneidet Löcher in meine Haut.
Augen kommen nicht mehr mit, wippe unbewusst vor und zurück, bis mich jemand darauf anspricht.
Sind das Depressionen oder werde ich verrückt ?

Samstag, 15. Dezember 2012

The Weeknd - OVOXO - Rescue Me

Manische Melancholie, Schizophrenie bestimmte, zerbombte Welt.
Blockbuster schrieb der Blogger in seinen Blog.
Das schlecht gespielte Klavier zerfällt langsam, siehst die schönsten Dinge sterben.
Mach dir keine Sorgen, Mama.
Geschrei aus dem Zimmer nebenan.
Zeig mir was Schönes, Papa.
Wie gehts dir ? 
Nichts.
Ich will garkeine Antworten haben.

Freitag, 14. Dezember 2012

Orsons - Mars

Augen brennen, Kopf pulsiert.
Was hast du gesagt ? 
Zu spät aufstehen, zu spät ins Bett gehen.
Zu viel Qualm, zu wenig zum Ablenken.
Knie zittern, lassen mich zusammen fallen.
Liege. Kann nicht schlafen.
Schaff es nicht meinen Kopf hoch zu halten.
Metaphorisch. 
Aber auch so nicht.
Von guter Laune zurück zum Ekligen, Traurigen Rest.
Hätte so viel haben können.
Hab so gut wie nichts.
Außer einer Konzertkarte.
Und geklauten Kippen.
Und mir.
Also eher nichts.
Schrumpfe immer mehr.
Nur innen drin.
Nach außen komm ich mir immer mehr vor.
Komisch, dass ich zwischen Freunden fast sogar glücklich bin.
& ich mich zu Hause ins Badezimmer einschließe um zu überlegen.
Über nichts Bestimmtes. Ich will einfach Ruhe vor dem großen ganzen hier.
Vor euch allen.
Ich will Musik & paar Drogen. Das wars.
Wenn ich nichts sage bin ich die Verrückte.
Wenn ich sage was ich denke bin ich die Komische.
Ich hab keine Lust mehr für euch zu lügen.
Ganz oder garnicht.




Montag, 3. Dezember 2012

Jewlz da Hoodwatcher

Rauchen, in mir selbst zerbrechen, zusammenbrechen.
Höre nichts, nichts, vielleicht nie wieder, niemals.
Boden, Kälte, Ende. 
Kreislauf, Blutdruck, Depressionen, Tabletten, so tief gesunken.
Kopfschmerzen, Gefühle erbrechen, schlingen sich wieder in mich rein.
Weigern, mich weigern, sie weigern sich selbst & gegen mich.
Weltbewegende Selbstgepräche, was hast du gesagt ?
Blut. 
Blut ? 
So viel Blut.
Schreit Kinder, lauft weg, für immer. 
Todesangst.
Lauft solange ihr sie noch habt. Weiter weg von hier.
Glücklich sein geht hier nicht, nicht mit Menschen, das geht hier nicht.

Wäre ich bloß gelaufen. Weit weg gelaufen.
Jetzt nehm ich Tabletten. Mit 14.
Ich bin doch nur n Kind. Ich hab doch keine Ahnung, von nichts.
Dir, ihr, euch, denen.
Dir & mir.
Uns.
Dir & mir.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Maeckes - Unperfekt

Allein mit Menschen, alles Mitmenschen, überall dabei sein, nirgends dazu gehören.
Schmerz schmerzt, innerlich, tut gut, tut weh.
Tut nichts, nichts zur Sache. Bedeutet eigentlich alles, alles ist nichts, aber ist nichts dann alles ?
Fehler machen, bereuen, verdrängen, wegweg, weit weg, nah dran, zu nah, zu weit.
Irgendwo zwischen mir und dir. Alles eingebildet, kurz, so lang dass es weh tut. Immer für immer.

Dieses eine Lied, dass einen an sich selbst erinnert. Das weh tut und dich jedes mal ein bisschen mehr kaputt macht. Deine Gefühle besser beschreibt als du selbst und dich trotzdem oder gerade deshalb jedes mal runterzieht.
Glücklich und unglücklich macht.

Maeckes - Unperfekt